Merkmale von 16-mm-Schmalfilm

Überblick

16-mm-Schmalfilm wurde 1923 für Amateur-, Dokumentar-, Lehr- und Werbefilme eingeführt und etablierte sich schnell als kompakte, kostengünstige Alternative zum 35-mm-Kinostandard. Durch das handliche Format fanden 16-mm-Kameras vor allem in der frühen Fernsehberichterstattung und in Bildungseinrichtungen breite Anwendung.

 

Technische Spezifikationen

Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

Merkmal Details
Filmbreite 16 mm
Bildfeldgröße 10,3 mm × 7,5 mm
Bilddiagonale 12,7 mm
Bilder pro Fuß (304,8 mm) 40
Rohmaterial Zelluloseacetat (Sicherheitsfilm)
Perforation einseitig (single edge) oder doppelseitig (double edge)
 

Perforationen und Tonspur

  • Einseitige Perforation: Loch pro Bild auf der linken Filmkante (vom Emulsions­träger aus gesehen).

  • Doppelperforation: für Hochgeschwindigkeits- und Trickaufnahmen, Kontaktkopien und zum Wenden für seitenrichtige Projektion eingesetzt.

  • Optische Lichttonspur: Breite 1,8 mm, Frequenzumfang bis 6 000–7 000 Hz.

  • Magnettonspur: Halbspur-Magnetton mit Frequenzspektrum vergleichbar dem 35-mm-Magnetton, erfordert Zweibandprojektor für synchrones Abspielen.

 

Aufnahme- und Wiedergabe­geschwindigkeit

  • Stummfilm: klassisch 16 Bilder/s, gelegentlich 24 Bilder/s zur flüssigeren Wiedergabe.

  • Tonfilm: standardmäßig 24 Bilder/s, um mit Licht- oder Magnettonspur synchron zu sein.

  • Laufzeit: Eine 100-Fuß-Rolle (≈30,5 m) reicht bei 24 Bilder/s für ca. 2 Min 46 s Projektionszeit.

 

Datenquelle: KI (Copilot)

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