Merkmale von Normal-8 Schmalfilm
Normal-8, auch als Doppel-8 oder Regular-8 bekannt, ist ein 8 mm-Schmalfilmformat, das Eastman Kodak 1932 auf Basis von 16 mm-Film mit beidseitiger Perforation entwickelte. Privatfilmer konnten so in zwei Durchläufen à 7,5 m belichten, nach Entwicklung das Band teilen und aneinanderkleben.
Filmmaterial und Konfektion
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Filmbreite: 8 mm (aus 16 mm breitem Doppel-8-Band halbiert)
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Konfektion: offene Tageslichtspulen (Standard 7,5 m Nutzlänge = 2 000 Bilder)
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Handhabung: vorsichtiges Einfädeln im Halbdunkel oder mit Wechselsack, um Filmlichtschäden zu vermeiden.
Bildformat und Perforationen
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Bildfenster | ca. 3,6 × 4,8 mm |
| Perforationslöcher | breite, quadratische Löcher zwischen den Bildern |
| Position der Perforation | zwischen je zwei Einzelbildern |
| Bildstand | ohne Andruckplatte höherer Wackelneigung |
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Super-8 vs. Normal-8: Super-8 hat schmalere, mittige Perforationen und größere Bildfläche
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Fehlender Tonstreifen am Filmrand signalisiert Stummfilmformat

Aufnahme- und Wiedergabegeschwindigkeit
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Standard-Framerate: 16 Bilder/s
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Pro Durchlauf: ca. 2 Min Aufnahmezeit (7,5 m Film)
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Projektoren: einfache Modelle für Stummfilm, später auch SEPMAG-Geräte für Magnettonzweibandton.
Tonspur und Tonaufnahmen
Normal-8-Filme wurden überwiegend stumm gedreht. Engagierte Amateure setzten ab den 1950ern Zweibandverfahren ein, bei denen Bild und Magnetton separat aufgenommen und später synchronisiert wurden. Eine Randspur direkt auf dem Film war selten und klanglich eingeschränkt.
Datenquelle: KI (Copilot)